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21. November 2014

Folgender Leserbrief hat uns erreicht

Lesenswert für die erste Seite:

Opel investiert 1,2 Milliarden und Bochum wird geopfert

"Opel investiert in die Zukunft" Diese Aussage ist unverschämt. Die Wahrheit ist doch, dass die Investition von 500 Millionen Euro in Rüsselsheim und Kaiserslautern bereits 2013 feststand und finanziert wird durch einen Kredit, den GM an Opel gewährt hat. Ohne diesen Kredit wäre Opel pleite. So hat es doch die IG Metall selbst geschrieben.

Voraussetzung für diesen Kredit ist der Abbau von Kapazitäten, also die Schließung eines wichtigen Fahrzeugwerkes: Bochum! So ist es schriftlich vereinbart und akzeptiert von den anderen Werken. Im Klartext: Ohne Schließung von Bochum keine Investitionen für Rüsselsheim und Kaiserslautern.

Zur Wahrheit gehört auch, dass General Motors sogar 1,2 Mrd. Euro in Deutschland investiert: 500 Millionen in Rüsselsheim und Kaiserslautern für neue Anlagen und ein neues Auto in Rüsselsheim ab 2020 (?) und 700 Millionen in Bochum zur Abwicklung eines Werkes und Vernichtung tausender Arbeitsplätze.

Als Ex-Bochumer bin ich entsetzt, als ich in Rüsselsheim die Jubelarien im Flugblatt gelesen habe ...

Belegschaftsversammlung

Auf Beschluss des Betriebsrates wird die Belegschaftsversammlung am Montag,

8. Dezember 2014, stattfinden.

Beginn 8 Uhr. Ort: D 3 / Verladehalle West

Der Tag ist arbeitsfrei. Somit können alle Beschäftigten an der Versammlung teilnehmen.


November / Dezember 2014

Der Fall Opel Bochum

oder aus dem Handbuch:

"Wie spalte ich Belegschaften!"

Die Schließung des Opel-Werkes Bochum sollte bereits vor über zehn Jahren erfolgen und konnte ebenso lange verhindert werden. Das beweist die vorliegende Chronik. Die Schließung zum Jahresende ist eine politische und keine wirtschaftliche Entscheidung. Am Landgericht Darmstadt wird gegen die Schließung des Bochumer Werkes geklagt.

Die aktualisierte Chronik zur Auseinandersetzung um unser Werk und Arbeitsplätze liegt vor und ist über Betriebsräte oder Vertrauensleute erhältlich.

Chronik "Der Fall Opel-Bochum" Nov/Dez 2014 [398 KB]


Umparken - Opelaner als Botschafter...

Die Image-Kampagne 'Umparken im Kopf' soll es bringen. Wir brauchen keine Kampagne sondern eine kluge Politik. "Agieren sie mehr denn je als Botschafter für Opel!" fordert der Opel-Vorstand von den Opelanern. Die dreitausend Bochumer Opelaner und tausende Menschen der Zulieferindustrie und im Dienstleistungsgewerbe, die durch die Schließung von Opel Bochum ihren Arbeitsplatz verlieren, wird der Opel-Vorstand sicher nicht gemeint haben...

Auf den Straßen fahren immer mehr Fahrzeug mit dem Aufkleber: 'Umparken - Wenn Bochum schließt ist das mein letzter Opel'. Noch ist Zeit zum Umparken.


September/Oktober 2014

Prozess gegen Zafira-Verlagerung:

Landgericht entscheidet im Dezember

Nachdem das Landgericht Darmstadt am 27. Mai 2014 die Zulässigkeit der Klage gegen die Schließung von Opel-Bochum und gegen die Verlagerung der Zafira-Produktion ins Opel-Werk Rüsselsheim bestätigt hat, fand am 30. September 2014 die weitere Beweisaufnahme statt. Geladen waren Vertreter der Adam Opel AG.

Das Landgericht hat für den 12. Dezember 2014 eine Entscheidung angekündigt.

Mehr in der Erklärung der Rechtsanwaltssozietät Rowedder / Zimmermann / Hass zum aktuellen Stand des Verfahrens:

Aktuelle Nachfragen - WIR antworten

Sicherheiten für Werk III?
Schließung von Opel-Bochum: Nur ein Formfehler?
Warum wurde nicht über den Sozialtarifvertrag und abgestimmt?

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Weitere Antworten findet man unter der Rubrik "Nachgefragt"


Unbedingt anschauen:

Opel-Solidarität

Immer wieder erreichen uns Solidaritätserklärungen...