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Juli 2014

Jetzt neu und aktueller:

Der Fall Opel Bochum

Aus dem Handbuch:

"Wie spalte ich Belegschaften!"

Die aktualisierte Chronik zur Auseinandersetzung um unser Werk und Arbeitsplätze liegt vor und ist über Betriebsräte oder Vertrauensleute erhältlich.

Nachweisbar: Die Schließung sollte bereits vor über zehn Jahren erfolgen. Die Schließung ist eine politische und keine wirtschaftliche Entscheidung. Es wurde ein böses Spiel zum Nachteil des Bochumer Werkes und tausender Arbeitsplätze betrieben.

Chronik _ Der Fall Opel-Bochum [205 KB]

24. Juli 2014

Wann eine Unterschrift für die TFG?

Klarstellung liegt vor. Betriebsrat bestätigt

Opel hat angekündigt, dass die Opelaner nach den Werksferien einen Vertrag zum Wechsel in die Transfergesellschaft vorgelegt bekommen. Gemäß Tarifvertrag soll der Vertrag bis zum 30.09.2014 unterschrieben werden. Aus dem SOLL machte man ein MUSS und erklärte, dass es eine Unterschrift nach dem 30.09.2014 nicht geben darf.

Die IG Metall hat in der Vertrauensleutesitzung bestätigt, dass auch im Oktober, November oder Dezember der Vertrag unterschrieben werden kann. Das Unternehmen MUSS diese dann unterschriebenen Verträge annehmen, ohne dass der Beschäftigte einen Nachteil hat bzw. der Wechsel in die TFG verweigert wird.

Das ist auch logisch, denn vor einer endgültigen Entscheidung muss alles klar sein. Berechnungen stimmen nicht. Jeder hat Anspruch auf eine kompetente Beratung durch einen Steuer-, Rentenexperten oder durch die Personalabteilung. Viele haben sich für Ersatzarbeitsplätze beworben.

Im Master Aggreement und im Sozialtarifvertrag ist der Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis zum 31.12.2014 verbindlich geregelt. Die Möglichkeit von Opel, bereits ab dem 1.10.2014 betriebsbedingte Kündigungen vorzubereiten, schränkt den vereinbarten Kündigungsschutz und weitere Rechte (siehe oben 2. Abschnitt) nicht ein.

Es gilt weiterhin die Aussage im BR-Info

BR-Information 16_07_14 "Fragen zum Tarifvertrag" [130 KB]


6. Juli 2014

Schließung Opel-Werk Bochum:

GM nennt Schließungskosten

Fachleute: "Falsch gerechnet!"

General Motors hat die Kosten zur Schließung von Opel-Bochum mit 635 Millionen Euro angegeben. Alle Fachleute bestätigen inzwischen: "Das wird nicht reichen!"

So ist der Kosten- und Standortvergleich, der als Begründung zur Schließung von Bochum angeführt wird, "… nachweisbar falsch und manipuliert zum Nachteil der Bochumer Belegschaft, des Bochumer Werkes und wird Opel/GM zusätzlich belasten!", Rainer Einenkel, Bochumer Betriebsratsvorsitzender.

Die Kosten für die Verlagerung der Bochumer Produktion nach Rüsselsheim werden mindestens dreimal höher als bisher angegeben sein. Das belegen neue Unterlagen. Kosten für die Verlagerung der Komponenten in andere Standorte oder Fremdanbieter sind bis heute nicht ermittelt. Ungeklärt sind immer noch die durch die Schließung verursachten Sanierungs- und "Abwicklungs"-Kosten.

Die Bochumer Aufsichtsratsmitglieder und der Bochumer Betriebsrat haben immer wieder auf diese Situation hingewiesen. Bereits jetzt bezeichnet General Motors die Schließung des Bochumer Werkes als teuerste Werksschließung. Wer übernimmt bei Opel die Verantwortung für die höhere Belastung von Opel und General Motors?

Mehr dazu in Kürze.


Umparken - Gefunden und aufgepießt...

Aus dem Rechenschaftsbericht des Betriebsrates auf der Belegschaftsversammlung am 2.06.14: "Opel-Chef KT Neumann bezeichnet das Image als das größte Problem von Opel. Das stimmt! Die Image-Kampagne 'Umparken im Kopf' soll es jetzt bringen. Wir brauchen keine Kampagne sondern eine kluge Politik. Daran wird es scheitern. Die Schließung von Bochum ist dumm, teuer und schädlich. Mit der Schließung von Opel-Bochum droht ein arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Kahlschlag in der Region. Ende 2014 sind mindestens 3.300 Opelaner arbeitslos. Ganz gleich ob mit oder ohne Tarifvertrag. Die Fachzeitschrift 'Wirtschaftswoche' bezeichnete die aktuelle Opel-Politik als 'Umparken in die Sackgasse!' Das stimmt jetzt erst recht! Auf den Straßen fahren immer mehr Fahrzeug mit dem Aufkleber: 'Umparken - Wenn Bochum schließt ist das mein letzter Opel'. Noch ist Zeit zum Umparken. Aber nur mit Opel-Bochum und nicht ohne Opel-Bochum!".


Juni 2014

Prozess gegen Zafira-Verlagerung:

Landgericht: Klage gegen Opel zulässig

Streitwert auf 0,5 Millionen Euro erhöht

Am 27. Mai 2014 fand am Landgericht Darmstadt der Gütetermin und die erste mündliche Verhandlung im Rechtsstreit 'Einenkel gegen Adam Opel AG' statt. Auf Antrag von Opel wurde der Streitwert auf eine halbe Million Euro erhöht. Zur weiteren Beweisaufnahme wurde vom Landgericht Darmstadt der 30.09.2014 festgelegt.

Mehr in der Erklärung der Rechtsanwaltssozietät Rowedder / Zimmermann / Hass zum aktuellen Stand des Verfahrens:

pm_27mai2014-3.pdf [147 KB]



Aktuelle Nachfragen - WIR antworten

Warum wurde nicht über den Sozialtarifvertrag und abgestimmt?
Welche Chance hat die Klage gegen Opel?
Gibt es eine Entscheidung zur Schließung von Opel-Bochum?

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Opel-Solidarität

Immer wieder erreichen uns Solidaritätserklärungen...