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Wir bleiben Bochum.

"Jeder sollte wissen: Opel-Bochum zu schließen wäre für Opel die teuerste Werksschließung aller Zeiten!"

"Geld für Standortsicherung ist billiger als Millionen für Arbeitsplatzvernichtung!"

Zitate von: Berthold Huber, IG Metall-Vorsitzender; Rainer Einenkel, Betriebsratsvorsitzender; Prof. Dudenhöffer, Uni Duisburg/Essen (März 2012)


Oktober 2012
OPEL war die Nummer 1 - vor der Schließung des Bochumer Opel-Werkes...

Nach einer Studie der Hochschule Rosenheim hatte Opel im Ruhrgebiet die höchsten Marktanteile, weit vor VW und allen anderen Herstellern.

Zulassungszahlen aus dem Ruhrgebiet:

Opel: 16,6%

VW: 16,3%

Ford: 9,7%

BMW: 8,3%

Mercedes: 7,6%

Opel-Zulassungen in ausgewählten Revier-Städten:

Bochum: 17,7% (1. Platz)

Dortmund: 15,1% (2. Platz)

Duisburg: 16,5% (1. Platz)

Essen: 14,5% (1. Platz)

Gelsenkirchen: 19,53% (1. Platz)

Hagen: 19,9% (1. Platz)

Hamm: 16,5% (2. Platz)

Herne: 19,4% (1. Platz)

Oberhausen: 11,9% (3. Platz)

Mönchengladbach: 15,9% (1. Platz)

14. Juni 2013
Glückwunsch an die Bochumer Belegschaft

Bochum gehört zu den besten Produktionswerken in Europa!

Eine Woche lang bewerteten ranghohe Manager aus ganz Europa das Bochumer Werk gemäß den zentralen Vorgaben von General Motors. In zahlreichen Gesprächen aber auch in der Abschlusspräsentation am heutigen Freitag zeigten sich die europäischen Manager tief beeindruckt von dem großen Kenntnisstand der Bochumer Beschäftigten, der hohen Qualität der Fertigung und der ungebrochenen Motivation in der gesamten Belegschaft.

Mit 89% hat Opel-Bochum einen Spitzenwert erzielt und ist damit eines der besten Produktionswerke in Europa.

Und dieses Werk will General Motors abwickeln?


11. Juli 2013
Mokka aus Saragossa

Opel produziert ab 2014 den bis dahin nur in Korea gebauten Mokka im spanischen Opel-Werk Saragossa. Dazu der Vorsitzende des europäischen Arbeitnehmerforums (Euro-Betriebsrat), Wolfgang Schäfer-Klug: "Es ist nicht nur eine hervorragende Nachricht für Saragossa sondern für alle Werke!"

Wir Bochumer haben nicht vergessen, andere schon, dass die Voraussetzung für Investitionen in anderen Werken und die weitere Finanzierung durch GM die Schließung von Bochum sein soll.

Wir Bochumer sagen, dass die Produktion des Mokka in Europa eine positive Entscheidung ist. Aber wir Opelaner vergessen auch nicht, dass es vorher einen klaren Vertragsbruch von Opel und GM gab.

Ursprünglich war mit den europäischen Opel-Betriebsräten vereinbart, den Mokka in Antwerpen zu bauen. Mit der Entscheidung, den Mokka in Korea zu bauen, wurde massiv gegen den europäischen Vertrag und die Standortvereinbarung für Antwerpen verstoßen sowie gleichzeitig das Aus für das Opel-Werk Antwerpen und damit vieler tausender Arbeitsplätze besiegelt.

Dieser Vertragsverstoß hat uns wachsam gemacht.


15. November 2014

Jugendvertretung gewählt

Am 14.11.2014 haben die Auszubildenden der Bochumer Berufsausbildung von Opel-TÜV-Nord ihre neue Jugend- und Auszubildendenvertretung gewählt. Wir gratulieren allen Gewählten. Nachfolgend die fünf gewählten Mitglieder der JAV und die ersten Ersatzmitglieder (in Klammern die Stimmenzahl)

Direkt gewählt:

1. Sinan Aksoy (73)

2. Musa Yigit (41)

3. Kushtrim Preku (33)

4. Yousra Habssaoui (32)

5. Izzet Yavuz (24)

Ersatzmitglieder:

6. Bamir Useini (19)

7. Selcuk Özkurt (16)

8. Dimitrios Dimitriou (14)

9. Leonie Wilberg (13)

10. Timm Bauer (12)

Bochum, Januar 2015

Zuerst Azambuja, dann Antwerpen,

jetzt Bochum. Wer ist der Nächste?

Opel-Bochum opfern,

um Opel zu retten!?

Ende 2014 wurde das hochflexible und traditionsreiche Bochumer Opel-Werk geschlossen. Die Bochumer Zafira-Produktion wird ins Werk Rüsselsheim verlagert. Am 5. Dezember rollte der letzte Zafira vom Band. Der 9. Dezember 2014 war für 3.000 Bochumer Opelaner der letzte Arbeitstag.

Die Opel-Presseabteilung jubelt: In den Opel-Werken Rüsselsheim und Kaiserslautern werden mehr als 500 Millionen Euro investiert, im Opel-Werk Eisenach sollen 400 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Opel verschweigt: Die Schließungskosten für Bochum sind mit über 700 Millionen Euro deutlich höher als die angekündigten Investitionen für alle anderen Werke. Die Schließung des Werkes Bochum wird die teuerste Werksschließung für Opel sein.

Opel verschweigt: Die Investitionen für die anderen Opel-Werke werden finanziert durch einen Kredit der Opel-Mutter GM. Voraussetzung für den Kredit: Schließung eines Werkes!

Im Klartext: Ohne Schließung des Werkes Bochum gibt es keine Investitionen für Rüsselsheim und Kaiserslautern. Bochum ist das Opfer, damit die anderen Werke (vielleicht) überleben können!

Hier wiederholt sich die Politik, der bereits vor Jahren die Opel-Werke Azambuja in Portugal und Antwerpen in Belgien zum Opfern fielen.

Der Vorstand und die anderen Standorte wollen die Schließung von Opel-Bochum totschweigen. Wir nicht! Die Belegschaft wird nicht vergessen.

(Aus einer Erklärung des Betriebsrates)