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KVP

Mehrarbeitszuschläge

Leiharbeit

Um vorübergehend erhöhten Personalbedarf sowie kurzfristige Auftrags- und Belastungsspitzen abzudecken, können max. 250 Leiharbeitnehmer im Werk Bochum eingesetzt werden.

Vor dem Einsatz von Leiharbeitnehmern wird geprüft, ob die Arbeitsplätze mit eigenem Personal besetzt werden können.

Das bedeutet im Einzelnen:
- Verlängerung befristeter Verträge,
- Prüfung von Ausschreibungen oder Bewerbungen bei der Personalabteilung
- Einsatz von Leistungsgeminderten bzw. älteren Mitarbeitern
- Vor dem Einsatz von Leiharbeitnehmern wird geprüft, ob MA aus Rüsselsheim und Kaiserslautern eingesetzt werden können.

Des Weiteren gelten die folgenden Kriterien:
- Stammarbeitnehmer dürfen nicht durch Leiharbeitnehmer verdrängt oder in ihrer Entwicklung behindert werden
- Es darf nicht zu einer zusätzlichen Belastung und Benachteiligung von Stammbeschäftigten kommen
- Es wird gewährleistet, dass die Bestimmungen des Arbeitsschutzes eingehalten werden
- Die Ziele von GM-GMS sowie die Ziele der Gruppenarbeit dürfen durch den Einsatz von Leiharbeitnehmern nicht gefährdet werden
- Soweit in einem Bereich Kurzarbeit geleistet wird, ist in diesem Bereich der Einsatz von Leiharbeitnehmern ausgeschlossen

Soweit der geplante Einsatz eines Leiharbeitnehmers den oben genannten Kriterien entgegensteht, kann der Betriebsrat dem Einsatz widersprechen. Sind in einem Arbeitsbereich Leiharbeitnehmer länger als sechs Monate eingesetzt, wird mit dem Betriebsrat geprüft, ob eine Einstellung grundsätzlich möglich wäre.
(Auszüge aus dem Zukunftsvertrag 2016)