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Mitbestimmung

Was ist Mitbestimmung?
Arbeitnehmer können in den Unternehmen auf zwei Ebenen mit bestimmen: In Betriebsräten und Aufsichtsräten. Beide Gremien können mit entscheiden und so die Interessen der Arbeitnehmer mit einbringen. Das ist bei der Unternehmensstrategie ebenso wichtig, wie bei der Arbeitsplatzgestaltung.

Was ist betriebliche Mitbestimmung?
1972 wurde das Betriebsverfassungsgesetz verabschiedet. Es regelt die Zusammenarbeit zwischen den Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Betriebsrat, Gewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden in der privaten Wirtschaft. Darin sind unter anderem die Aufgaben, Rechte und die Wahl des Betriebsrates sowie Informationspflichten des Arbeitgebers gegenüber den Beschäftigten festgehalten. Nach dem Gesetz wird der Betriebsrat in Betrieben gewählt, die mindestens fünf Arbeitnehmer beschäftigen.

Was ist Unternehmensmitbestimmung?
In Deutschland ist die Mitbestimmung bei Kapitalgesellschaften mit mehr als 500 Beschäftigten durch den Aufsichtsrat geregelt. Dieser setzt sich aus Arbeitnehmern und Anteilseignern zusammen. Die Unternehmensmitbestimmung regelt unter anderem die Vertretung der Arbeitnehmer durch Wahlen in den Aufsichtsrat. Er beruft, berät und kontrolliert den Vorstand und prüft den Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft, darf aber nicht direkt in die Geschäftsführung eingreifen. Der Anteil der Mandate im Aufsichtsrat hängt von der Anzahl der Beschäftigten im Betrieb ab. Bei der einfachen Mitbestimmung verfügt die Kapitalseite über eine Mehrheit, bei der paritätischen Mitbestimmung stellt die Arbeitnehmerseite 50 Prozent der Aufsichtsräte.