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Mehrarbeitszuschläge

Personalakte

Mutterschutz

Der Mutterschutz ist im Mutterschutzgesetz und in der Verordnung zum Schutz der Mütter am Arbeitsplatz festgelegt. Vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ist die Kündigung des Arbeitsverhältnisses bis auf wenige Ausnahmen unzulässig.

Wie lange besteht Mutterschutz?
Die Mutterschutzfrist beginnt grundsätzlich sechs Wochen vor der Geburt, d.h. werdende Mütter dürfen in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung nicht beschäftigt werden. Für den Beginn ist der in der ärztlichen Bescheinigung angegebene voraussichtliche Termin der Entbindung maßgeblich. Die Mutterschutzfrist endet acht Wochen nach der Entbindung. Falls die Entbindung früher als im ärztlichen Zeugnis angegeben erfolgt, so verlängern sich die Wochen nach der Geburt um diese Zeit. Bei einer Früh- oder Mehrlingsgeburt verlängert sie sich die Zeit des Mutterschutzes auf zwölf Wochen nach der Geburt.

Werdende Mütter dürfen nicht mit schweren körperlichen Arbeiten und nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdende Stoffen oder Strahlungen, von Staub, Gasen oder Dämpfen, von Hitze, Kälte oder Nässe, von Erschütterungen oder Lärm ausgesetzt sind.

Werdende und stillende Mütter dürfen nicht mit Mehrarbeit, nicht in der Nacht zwischen 20 und 6 Uhr und nicht an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden.
(Weitere Infos im Mutterschutzgesetz)